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Hüfttotalprothese

  • Eingestellt 10.09.2009
  • Stand Funktionsmodell
  • Schutzart Patent angemeldet
  • Gesucht Produzent, Lizenznehmer, Patentkäufer
  • Länder weltweit
 
 

Bewertung

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Beschreibung

Luxation und Impingement gehören zu den wichtigsten mechanischen Problemen im Bereich der Hüftendoprothetik und können zum einen zu akutem Versagen und zum anderen zu verringerter Lebensdauer führen.

Herkömmliche Hüftprothesen zeichnen sich durch hemisphärische Pfannen mit einem konstanten Überdachungswinkel von 180° aus. Zur Verringerung der Luxations- und Impingementgefahr werden teilweise grössere Kopfdurchmesser verwendet, welche wiederum tribologische Nachteile aufweisen. Eine konstante Verringerung des Überdachungswinkels hingegen bedingt einen vergrösserten Pfannenranddruck.

Durch Aussparungen in der Hauptbewegungsrichtung kann das Impingement in der Extensions-/Flexionsebene vermieden werden, im Gegenzug wird in der Ab-/Adduktionsebene die Luxation durch Überhöhungen verhindert und zusätzlich der Pfannenranddruck reduziert.

Problemstellung

Die Luxation nach Hüfttotalprothesenimplantation ist eine Komplikation, welche ein schwerwiegendes Ereignis für den Patienten darstellt und zum Teil aufwändige Revisionsoperationen erforderlich macht. Solche Luxationen können auch direkt durch ein Impingement bedingt sein. Darüber hinaus kann das Impingement auch negative Auswirkungen auf das Langzeitergebnis haben.

In wissenschaftlichen Studien konnten an explantierten Pfanneninlays in über 50% der Fälle Impingementzeichen nachgewiesen werden.


Weiterführende Literatur:
A.M. Nowakowski. Luxation und Impingement nach Implantation von Hüfttotalprothesen, vermeidbare Komplikationen? Mechanischer Lösungsansatz für ein optimiertes Hüftgelenkendoprothesensystem: die „bidirektionale Hüfttotalprothese“. Orthopädische Praxis 43:348-355,

Lösung

Eine Analyse physiologischer Hüftgelenke zeigt, dass in Extensions-/Flexionsrichtung eine Range-of-Motion von 150° erreicht werden kann (das liegt klar über der möglichen ROM herkömmlicher Hüftprothesen!), hingegen werden in Ab-/Adduktionsrichtung nur 70° benötigt (also deutlich weniger, als die ROM üblicher Implantate).

Aus diesen natürlichen Gegebenheiten leitet sich ein recht einfacher Lösungsansatz ab: Erweiterung der ROM für Extension/Flexion durch entsprechende Aussparungen im Inlay-/Pfannenbereich und im Gegenzug Überhöhung in der Ab-/Adduktionsebene.

Es resultiert eine Kombination aus einer Schnapppfanne mit einem reduzierten Pfannenprofil: die „bidirektionale Hüfttotalprothese“. Diese kann

• Luxation verhindern,
• Impingement vermeiden,
• Pfannenranddrücke reduzieren.

 

del.icio.usmister wong

 

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